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“Lieber Cartellbruder!”: Katholik fordert Corona-Bischof zum Rücktritt auf

Angesichts der Corona-Politik ist die katholische Kirche tief gespalten. Bis hinauf zum Papst wird für die experimentellen Genspritzen geworben und in den Gotteshäusern werden “Impfstraßen” betrieben. Nachdem sogar der Wiener Stephansdom durch eine solche “entweiht” wurde, bekundeten mehr als 10.000 Katholiken ihren Unmut darüber. Immer mehr Gläubige stehen gegen die Unterwerfung der Kirche im Zeichen der Corona-Diktatur auf. So auch Andreas Kirchmair aus der Steiermark. Er schrieb einen Offenen Brief an den Erzbischof Franz Lackner, nachdem dieser völlig unreflektiert die “Impfungen” als alternativlos und Corona-Tests als “Ausdruck von christlicher Nächstenliebe” bezeichnete. “Bischöfe sollen in der Corona-Krise nicht als verlängerter Arm der Politik fungieren”, so Kirchmair. Er kritisiert in dem Brief sowohl die Gleichschaltung der katholischen Kirche als auch jene des Österreichischen Cartellverbands (ÖCV), dem Lackner und er angehören.

Corona-Politik zieht tiefen Spalt durch katholische Kirche und Cartellverband

Auch der Österreichische Cartellverband ist – wie das gesamte katholische Milieu – angesichts der Corona-Politik tief gespalten. Schon seit Beginn der Freiheitsdemos machen auch Christen einen beträchtlichen Anteil der Demonstranten aus, nun gesellen sich zu ihnen auch zunehmend katholischer ÖCV-Mitglieder, wie Wochenblick berichtete. Sie stehen damit offenbar im Widerspruch zu einem großen Teil im ÖCV, dem auch viele ÖVP-Politiker angehören. Auch Kirchmair ist Angehöriger des ÖCV, steht gegen die dort vorherrschende Gleichschaltung auf.

Diese wird offenbar durch Mitglieder wie den Erzbischof Dr. Franz Lackner befördert. Er ist als Mitglied der Cartellverbindung “K.Ö.St.V. Babenberg Graz” und wartet als Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz mit besonders unkritischen Propaganda-Appellen zur Corona-Untewerfung auf. So erklärte er faktenwidrig: “Bitte, lasst euch impfen! Es gibt zur Impfung keine Alternative.” Lackners Cartell- und Glaubensbruder Andreas Kirchmair kritisiert die Corona-Politik der Kirche entschieden. Sie sei feige und zeichne sich durch Betverbote und Zensur aus. Wenn Recht zu Unrecht werde, werde Widerstand zur Pflicht, erklärt der Katholik.

Kichmair: Erzbischof soll Platz machen für echte “Bekenner-Priester”

Dass die gegen Corona kaum wirksamen aber risikobehafteten Genspritzen alternativlos seien, ist eine geradezu unverantwortliche Behauptung. Längst gibt es gut funktionierende Behandlungsschemata für schwerere Corona-Verläufe, wie z.B. Dr. Hannes Strasser in Zusammenarbeit mit dem Politiker Gerald Hauser in “Raus aus dem Corona-Chaos” schildert. Erzbischof Lackner hingegen sieht nicht nur in Pfizer und Co. einen (alternativlosen) Segen. Auch an die Sinnhaftigkeit von Massentests scheint er zu glauben. So ruft er “aus Nächstenliebe” auch noch zu Corona-Massentests: „Jeder Test kann helfen, sich selbst und andere zu schützen, das ist für mich auch ein Ausdruck von christlicher Nächstenliebe.“

Andreas Kirchmair, der sich bereits seit 15 Jahren als “Lebensschützer” engagiert, bekleidete jahrelang eine Vielzahl ehrenamtlicher Funktionen in der katholischen Kirche. Er war mitunter in Pfarrgemeinderäten und Diözesanräten tätig. Wie Kirchmair gegenüber Wochenblick schildert, ist er mit vielen “Oberhirten” der Kirche persönlich bekannt. Der mutige Katholik nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Er fordert die dringende Umkehr der Geistlichen in deren Corona-Politik. Ansonsten, so der Mut-Katholik, sollen Lackner und seine Kollegen zurücktreten, um für echte “Bekenner-Priester” Platz zu machen!

Offener Brief – Lieber Erzbischof Dr. Franz Lackner: Kehre bitte um!

Bischöfe sollen in der Corona-Krise nicht als verlängerter Arm der Politik fungieren

Lieber Cartellbruder!

Lass mich diesen Brief an Dich, als Vorsitzenden der österr. Bischofskonferenz, mit einem Zitat einleiten, das Papst Leo XIII zugeschrieben wird: WENN RECHT ZU UNRECHT WIRD, WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT, GEHORSAM ABER VERBRECHEN

Hat die kath. Kirche in Österreich aus ihrer langen Geschichte gelernt? Leider nein!

In einem historischen Demaskierungsprozess in allen Bereichen zeigt sich, dass ihre Hirten wieder als verlängerter Arm der Politik fungieren. Sie lassen ihre Schafe im Stich, “nehmen den Geruch der Wölfe an” und heulen gemeinsam mit diesen.

Kaum eine Gruppe der Gesellschaft hat sich in meinen Augen in den letzten 21 Monaten so weit von den eigenen Werten und Geboten entfernt, wie die Amtskirche und die nun gleichgeschalteten kath. Verbände (wie MKV und ÖCV, denen wir beide angehören). Bis auf Ausnahmen dominieren dort Feigheit und Prinzipienlosigkeit gegenüber einer unmenschlichen und willkürlichen Politik.

Erkennst Du wirklich nicht, dass die Corona-Maßnahmen der Regierung begleitet sind von Manipulation, Meinungsterror, Diskriminierung, Zensur, Einschüchterung, Polizeigewalt und Unmenschlichkeit? Glaubst Du wirklich, Anbiederung hält die Politik davon ab, kath. Mitläufer später ebenfalls zu diskriminieren, sobald sie diese nicht mehr als “nützliche Idioten” braucht?

Wie erlebe ich meine Amtskirche in dieser Krise? Rückgratlos!

Einige Beispiele, die in ähnlicher Weise in allen Diözesen passieren. 

Zensur: Der Pfarrer von Zell am Ziller (Bez. Schwaz), der für seine bedrängten Leute ein Hirtenwort zur umstrittenen Massenimpfung veröffentlicht hat, musste dieses kurz darauf auf Deine Weisung zurücknehmen.

Betverbote: Vor dem Stephansdom wurden Gläubige von der Polizei schwer drangsaliert, weil sie drinnen ohne Maske gebetet haben. Ein weststeirischer Pfarrer hat verboten, abends am Kirchplatz das “Rosenkranz-Gebet für Österreich” zu beten.

Feigheit: Die “Erklärung der kath. Bischöfe zur Debatte um eine temporäre Impfpflicht” vom 6.12.21 ist ein Dokument erbärmlichen Appeasements: Substanz- und wirkungslos wie schales Salz, unterwürfig, politisierend, jeder kann herauslesen, was er will.

Nachdem die Regierung mit Corona als Vorwand den Rechtsstaat ausgehebelt hat, will die Bischofskonferenz jetzt offenbar auch noch die Gebote Gottes (“Du sollst nicht die Unwahrheit sagen”, “Du sollst nicht töten” und “Du sollst nicht stehlen”) suspendieren.

Im Klartext: Österreichs Bischöfe verteidigen mit ihrer ganzen Amtsgewalt ein auf Sand gebautes, riesiges Kartenhaus aus Lug und Trug, Korruption und Gewalt, anstatt das Evangelium zu verkünden. Seid Ihr Bischöfe denn von allen guten Geistern verlassen?

Was hätte ich mir von einem Bischof wie Dir erwartet? Bekennermut! 

Dass Du den Mächtigen, Politikern, Journalisten, Ärzten, etc. sagst, sie sollen aufhören, die Menschen und die Kinder (!) in Angst und Schrecken zu versetzen und sie zu erpressen. Dass Du sie aufforderst, aufzuhören, zu lügen und zu betrügen. Dass Du sie aufforderst, nicht gegen ungeimpfte Mitbürger zu hetzen, sich an die Verfassung, den „Nürnberger Kodex“ und an die 10 Gebote Gottes zu halten. Dass Du verlangst, dass Pharmaprodukte, die mit Zellen abgetriebener Babys produziert wurden, boykottiert und durch alternative Produkte ersetzt werden. Dass Du Gott mehr fürchtest als die Menschen.

Aber stattdessen haben Österreichs Bischöfe nicht nur weggeschaut und geschwiegen, sondern sogar unsere Kirchen für risikovolle, bedingt zugelassene medizinische Experimente an zumeist nicht aufgeklärten Menschen geöffnet.

Was Du tun sollst? Kehre bitte um und bekenne Farbe!

Unser Land steuert derzeit aus politischer Willkür auf einen enormen gesellschaftlichen Konflikt zu. Leiste bitte Deinen Beitrag, um eine weitere Eskalation zu verhindern! So wie es zB der Heilige Franziskus vorgelebt hat, der nicht mit dem Wolf geheult, sondern diesen mit Mut und Gottvertrauen gezähmt hat.

Bekenne bitte Deine Mitverantwortung am bisherigen Versagen und beginne mit einer Wiedergutmachung – auch wenn das wahrscheinlich eine lebenslange Aufgabe wird. Oder tritt gemeinsam mit Deinen Bischofskollegen zurück, um Platz zu machen für Bekenner-Priester!

Handle bitte unverzüglich, denn “nur die Wahrheit macht uns frei“. 

Herzliche Grüße.

DI. Andreas Kirchmair

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AUTOR

Bernadette Conrads

DATUM

Dezember 22, 2021

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