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Corona Maßnahmen führen zu Stockholm Syndrom

Published On: 26. Juli 2021 9:51

Seitdem von vielen Regierungen und Behörden weltweit den Menschen Maßnahmen vorgeschrieben wurden, die die Verbreitung des Corona Virus eindämmen sollten und zumindest in den ersten zwei Wochen, eine Überlastung von Spitälern und Intensivstationen vermeiden sollten, sind eine ganze Reihe von interessanten psychologischen Phänomenen zu beobachten. Für einen Teil davon liefert das Stockholm Syndrom eine gute Analogie.

In einem Kommentar in der britischen Daily Mail schrieb der konservative Abgeordnete Graham Brady, Vorsitzender des Tory 1922 Committee, dass der wahre Zweck der Masken sei, Kontrolle über die Menschen auszuüben.

Er verweist auf das Stockholm Syndrom, das analysiert wurde nach dem versuchten Banküberfall am 23. August 1973 am Stockholmer Norrmalmstorg-Platz. Vier Geiseln waren fünf Tage in der Gewalt der Räuber. Dabei zeigte sich eine seltsame Reaktion der Geiseln, die eine enge Bindung zu ihren Gefängniswärtern aufbauten.

Brady diagnostiziert ein ähnliches Verhalten von ganzen Teilen der britischen Öffentlichkeit seit dem Beginn der Corona Maßnahmen.

Er schreibt:

„Nach 16 Monaten, in denen uns der Staat vorschrieb, wann wir unsere Häuser verlassen durften, ob wir unsere Familien sehen durften, mit wem wir Sex haben durften oder welche Sportarten wir treiben durften, sind viele von uns begierig darauf, die Menschenwürde wiederzuerlangen, die mit der Ausübung unseres eigenen freien Willens einhergeht.“

Die Menschen werden mit einem ununterbrochenen Strom von Nachrichten zu Corona und Covid beschallt. Gerade die öffentlich-rechtlichen Regierungssender nützen jede kleine Programmpause um die neusten Zahlen und seit Beginn der Impfkampagne die neuesten Varianten oder gar „Mutanten“ zu besprechen. Talk Shows drehen sich nur mehr um Corona.

Auch Brady schreibt über die Unsicherheit der Wirkung der Impfung bezüglich der Varianten und die täglich leicht veränderten Nachrichten dazu.

Wir wussten schon ziemlich früh, dass die wahrscheinlichsten Orte, um sich mit Covid anzustecken, Pflegeheime, Krankenhäuser und Privathaushalte sind, aber Meinungsumfragen zeigen eine weit verbreitete Angst, dass die wirklichen Gefahren von internationalen Reisen, Pubs und Restaurants ausgehen. Diese Ängste haben die Regierungen mit teils völlig irrationalen Vorschriften gefördert.

In Großbritannien wurden Restaurants im letzten Herbst geschlossen kurz nachdem die wissenschaftlichen Berater den Erkenntnis veröffentlicht hatten, dass die Maßnahme höchst unwahrscheinlich einen großen Unterschied machen würde.

Brady schreibt dazu:

„In ähnlicher Weise muss die Tatsache, dass man die Leute dazu bringt, durch endlose Reifen zu springen und mehrere teure Tests zu absolvieren, wenn sie für eine oder zwei Wochen ans Meer in ein sicheres und sonniges Land fliegen wollen, diejenigen, die die Beweise nicht studieren, dazu bringen, zu glauben, dass eine Reise nach Mallorca eine ziemlich riskante Angelegenheit ist.“

Eine Methode der Ausübung von Kontrolle ist, die Vorschriften häufig und möglichst willkürlich zu ändern. Verordnungen werden erlassen, um nächsten Tag wird ein Halbsatz geändert. Wir erinnern uns an die Einführung der Maskenpflicht Ende März 2020 just zu dem Zeitpunkt, wo der übliche saisonale Rückgang der Infektionen bereits für jeden klar erkennbar war. Das Stockholm-Syndrom wirkt umso stärker und die Menschen entwickeln eine umso größere Abhängigkeit, je größer die Kontrolle und je unberechenbarer und irrationaler die Vorschriften sind, der sie unterworfen sind. Mit den Worten Bradys:

„Seit 16 Monaten ist die britische Bevölkerung nicht nur einer minutiösen Kontrolle unterworfen, sondern einem ständig wechselnden Menü von Einschränkungen.

Erst durfte man sich nicht auf eine Parkbank setzen, aber durch einen Park laufen. Dann durfte man sich mit einem Freund zusammensetzen, aber nur an gegenüberliegenden Enden der Bank. Als nächstes durfte man sich mit einem Freund im Freien unterhalten – aber nicht in einem privaten Garten.

Monatelang durften wir unsere Wohnungen nur für eine Form der Bewegung verlassen, zum Einkaufen oder zur Arbeit. Dann wurde uns gesagt, dass es sicherer sei, die ganze Zeit draußen zu sein.

Wir konnten mit einem Freund quer über einen Golfplatz gehen – solange es sich nicht um so etwas wie Golfspielen handelte.“

Es entwickelt sich dann sogar ein vorauseilender Gehorsam. FFP2-Masken werden an der Küste des Atlantik getragen, obwohl die nächste Insel in Windrichtung 1000 Kilometer entfernt ist und die massive UV Strahlung gnadenlos jedes Virus in der Luft schreddert. Manche fordern sogar eine Verschärfung der Maßnahmen und wenn Lockerungen angekündigt werden, so verlangen sie eine Verlängerung der strengeren Maßnahmen. Besonders weit verbreitet und den Salon-Linken und Grünen.

Germany is lost 🥴 pic.twitter.com/mm4n5gSNgW

— SecondOpinion (@DaFeid) June 7, 2021

Und wieder Brady:

„Doch andere sind ängstlich und bitten darum, dass die Beschränkungen noch ein wenig länger andauern.

Am deutlichsten sehen wir diese Kluft in der Beinahe-Hysterie um die Gesichtsmasken. Fast niemand stellt die ernsthaften Fragen, ob Gesichtsmasken tatsächlich wirksam sind, um die Verbreitung von Covid zu stoppen.“

Die Leugnung der Wissenschaft bei den Masken ist aufschlussreich. Bis Anfang 2020 sagten sowohl die Weltgesundheitsorganisation als auch die Gesundheitsbehörden in Großbritannien, dass es nur sehr wenige Beweise für den Nutzen von Gesichtsmasken gibt. Das zeigen auch Studien die seither gemacht wurden und viele frühere und aktuelle Forschungen beweisen sogar das Masken der Gesundheit schaden.

Dazu gibt es die Experimente im realen Leben in Schweden und Erfahrungen der verschiedenen US-Bundesstaaten. Kalifornien deckte sich ein, Florida nicht, aber es war der „Sunshine State“, der besser aus der Pandemie hervorging.

Brady berichtet, dass viele Politiker-Kollegen und Berater privat zugeben, dass es bei der Änderung der Politik, die Menschen zum Tragen von Masken zu zwingen, gar nicht wirklich um die Ausbreitung der Infektion ging, sondern um den psychologischen Effekt, den sie haben.

Der eigentliche Zweck ist die soziale Kontrolle – eine ständige Erinnerung daran, Abstand zu anderen Menschen zu halten. Um einen Zustand der Angst aufrechtzuerhalten, der es wahrscheinlicher macht, dass die Menschen sich an die Beschränkungen halten, denen sie sich sonst widersetzen oder die sie vergessen würden.“

In Österreich gab es im März ein internes Papier im Bundeskanzleramt, in dem die Strategie der Angst vorgezeichnet wurde („bald wird jeder jemand kennen, der an Covid gestorben ist“). In Deutschland gab es etwa zur gleichen Zeit vom Innenministerium ausgearbeitet Strategiepapier wie die Angst zu schüren sei.

Wie das in Großbritannien gelaufen ist beschreibt Brady so:

„Dies ist genau derselbe Ansatz, den die Verhaltensexperten der Regierung in der unheimlich klingenden Beratungsgruppe namens SPI-B – der Independent Scientific Pandemic Insights Group on Behaviours – zugegeben haben.

Das gefühlte Niveau der persönlichen Bedrohung muss bei denjenigen, die selbstgefällig sind, erhöht werden, und zwar mit Hilfe von knallharten emotionalen Botschaften“, heißt es im SPI-B-Papier vom 22. März 2020.

Dies wird eine der wichtigsten Fragen sein, wenn die Untersuchung über den Umgang mit der Pandemie beginnt: Wie weit kann es jemals richtig sein, dass der Staat Angst benutzt, um die Bevölkerung eines freien demokratischen Landes zu manipulieren?“

Schon interessant, dass praktisch gleichzeitig in vielen Ländern staatliche Strategien zur Verbreitung von Angst ausgearbeitet wurden. Dass es dabei um Gesundheit ging, ist wenig wahrscheinlich, ist doch bestens bekannt, dass Angst – vor allem langfristige Angst – das Immunsystem enorm schwächt und die Menschen anfälliger gegen Infektion und Krankheit macht.

In Großbritannien hat der neue Gesundheitsminister Sajid Javid wie berichtet auch in der Daily Mail über den massiven Schaden geschrieben, der der Gesundheit und den Lebenschancen der Menschen durch wiederholte Lockdowns und weitere Einschränkungen zugefügt wurde. Sicher haben auch Tory Abgeordnete wie Brady und sein 1922 Committee zu dem Schwenk in der britischen Politik beigetragen. Möglicherweise auch die Daten von Public Health England, die zeigten, dass die Virus Varianten immer weniger gefährlich wurden – die Delta Variante hat laut den Daten ist sogar um den Faktor 10 geringere Fallsterblichkeit als Alpha.

Zu hoffen ist, dass auch Großbritannien nun dauerhaft einen Weg der Vernunft einschlägt und die Menschen wieder wie Erwachsene behandelt wie in Schweden und den meisten US-Bundesstaaten.


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Categories: Peter F. MayerTags: , , , , , Daily Views: 1Total Views: 79
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