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Buchkritik: „Alternativen in Medien und Recht

Published On: 19. September 2023 13:14

Sachbuch: Die Entstehung einer neuen Gegenöffentlichkeit – Eine Rezension von Eugen Zentner

Während der Corona-Krise haben fast alle Institutionen in allen Bereichen der Gesellschaft versagt. Das demokratische Modell des Abendlandes, das auf Pluralismus und rechtsstaatlichen Prinzipien beruht, scheint seitdem nicht mehr zu funktionieren. Egal ob es um Gesundheit, den Ukraine-Krieg oder das Klima geht, alle maßgeblichen Institutionen handeln im Einklang. Gegenmeinungen sind unerwünscht und werden bekämpft, wenn nötig mithilfe der Justiz. Aus Verzweiflung, Wut und Unzufriedenheit mit dieser Entwicklung haben sich alternative Strukturen herausgebildet, in denen Akteure emsig und trotz harten Gegenwinds daran arbeiten, so etwas wie Gegenöffentlichkeit hervorzubringen. Deren Verzweigung ist noch relativ übersichtlich, gewinnt aber zunehmend an Komplexität und durchdringt ein soziales System nach dem anderen.

Zwei dieser Gesellschaftsbereiche nimmt sich der Publizist Walter van Rossum in seinem neuen Buch „Alternativen in Medien und Recht“ vor. Es handelt von einem Teil der außerparlamentarischen Opposition, „die sich über den Anlass zu verstetigen scheint“, schreibt der Autor. Ihre Entstehung und Weiterentwicklung hat van Rossum hautnah miterlebt. Zuvor arbeitete er als erfolgreicher Journalist und Publizist für zahlreiche Leitmedien, wurde jedoch schnell diffamiert und ausgesondert, sobald er anfing, die Corona-Maßnahmen zu kritisieren. Wenn er die außerparlamentarische Opposition in den Bereichen Medien und Recht vorstellt, berichtet er aus der Innenperspektive eines Beteiligten. Van Rossum geht auf sein eigenes Schicksal ein, lässt seine Befindlichkeiten einfließen und changiert zwischen Ich und Wir, um dann wieder in den distanzierten Erzählmodus zu wechseln. Sein Buch versteht er als „eine Art Chronik des Ausnahmezustands“. Wie sich dieser anfühlte, schildert van Rossum kursorisch anhand weniger Ereignisse, die verdeutlichen, inwiefern die beiden Bereiche Medien und Recht versagt haben. Es ist eine spitz formulierte Abrechnung, die letztlich erklärt, wieso sich unzufriedene Bürger und Aktivisten aufmachten, alternative Strukturen aufzubauen. „Die Parallelgesellschaft hatten nicht wir gesucht, sie wurde über uns verhängt“, heißt es an einer Stelle.

Manche von ihnen waren bereits vor der Corona-Krise zu kritischen Außenseitern geworden, Menschen wie die Journalisten Dirk Pohlmann und Kayvan Soufi-Siavash (aka Ken Jebsen) oder der Medienwissenschaftler Michael Meyen. Bei diesen Persönlichkeiten verbleibt van Rossum etwas länger und rekapituliert nicht

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Buchrezension: “Alternativen in Medien und Recht”

Sachbuch: Über die Entstehung einer neuen Gegenöffentlichkeit Eine Rezension von Eugen Zentner. Während der Corona-Krise versagten sämtliche Institutionen fast aller Gesellschaftsbereiche. Seitdem scheint das pluralistisch und freiheitlich-rechtlich verfasste Demokratiemodell abendländischer Prägung nicht zu funktionieren. Egal ob es um Gesundheit, den Ukraine-Krieg oder Klima geht, alle maßgeblichen Institutionen handeln im Einklang. Gegenmeinungen sind unerwünscht und werden bekämpft, wenn nötig mithilfe der Justiz. Aus Verzweiflung, Wut und Unzufriedenheit mit dieser Entwicklung haben sich alternative Strukturen herausgebildet, in denen Akteure emsig und trotz harten Gegenwinds daran arbeiten, so etwas wie Gegenöffentlichkeit hervorzubringen. Deren Verzweigung ist noch relativ übersichtlich, gewinnt aber zunehmend an Komplexität und durchdringt ein soziales System nach dem anderen. Zwei dieser Gesellschaftsbereiche nimmt sich der Publizist Walter van Rossum in seinem

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