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Hubertus Heil lobt die Integration von Arbeit – Daten enthüllen eine alternative Realität

Published On: 23. November 2023 1:47

Heftige Reaktionen wurden vor allem in den sozialen Medien durch eine Aussage von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil über die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt hervorgerufen. Am Dienstag, den 21.11., widersprach der Minister der weit verbreiteten Meinung, dass Flüchtlinge häufiger Sozialhilfe als Arbeitseinkommen beziehen. Heil lobte die Integration in den Arbeitsmarkt und verwies auf die hohe Beschäftigungsquote. In einem Interview mit der „Welt“ sagte Heil, dass die Rekordbeschäftigung in Deutschland „zu einem großen Teil auf Zuwanderung“ zurückzuführen sei. Der SPD-Politiker fügte hinzu: „Die meisten Menschen kommen in unseren Arbeitsmarkt und nicht in unsere Sozialsysteme.“ Diese Aussagen stießen in den sozialen Medien auf scharfe Kritik. Zahlreiche Nutzer gaben an, Beispiele nennen zu können, bei denen Migranten, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, keiner Erwerbstätigkeit nachgehen.

Bereits im Vorfeld der Debatte über den Wechsel von „Hartz IV“ zum Bürgergeld wurde über eine Veränderung der Empfängerstruktur gesprochen. Von 2015 bis 2022 sei die Anzahl der deutschen Staatsangehörigen, die Hartz IV beziehen, deutlich gesunken, von 4,6 Millionen auf knapp 3 Millionen. Im gleichen Zeitraum sei die Anzahl der ausländischen Hartz-IV-Empfänger von 1,3 auf 2,4 Millionen gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 23 auf 45 Prozent, bei einem deutlich geringeren Anteil an der Gesamtbevölkerung. Der Zuzug von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine wurde dabei nicht berücksichtigt.

Heil betonte, dass Deutschland 1,1 Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen habe. Von denen, die im erwerbsfähigen Alter sind, seien mittlerweile rund 140.000 beschäftigt. Heil sagte dazu: „Das reicht mir nicht, aber es geht in die richtige Richtung.“ Die Bundesregierung wolle mit dem „Job-Turbo“ vor allem die Anzahl der erwerbstätigen Flüchtlinge deutlich erhöhen. Kürzlich haben 100.000 Ukrainer erfolgreich ihre Integrationskurse abgeschlossen, weitere 100.000 stehen kurz davor. Hinzu kommen 200.000 erwerbsfähige Menschen aus anderen Herkunftsländern, für die dasselbe gilt. Die Jobcenter werden die Abstände zwischen den Einladungen verkürzen und sich um gezielte Arbeitsangebote bemühen. Wer seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, muss mit Leistungskürzungen rechnen. Heil wird am Montag Vertreter der deutschen Wirtschaft und der Sozialpartner zu Gesprächen über den „Job-Turbo“ einladen. Zudem steht Daniel Terzenbach, der aus der Bundesagentur für Arbeit kommt, als Sonderbevollmächtigter der Bundesregierung zur Verfügung.

Die Ausführungen von Heil lassen implizit erkennen, dass tatsächlich ein hoher Anteil der Migranten, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, zu Beginn Grundsicherungsleistungen bezieht. Dies geht auch aus einem aktuellen Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Demnach arbeiten nach einem Jahr in Deutschland nur 28 Prozent der erwerbsfähigen Flüchtlinge in Vollzeit, nach zwei Jahren sind es 39 Prozent. Im Bereich Teilzeit sind es im ersten Jahr 26 Prozent, 19 Prozent absolvieren eine Ausbildung oder bezahlte Praktika und 26 Prozent sind geringfügig beschäftigt. Allerdings entwickelt sich im Laufe der Jahre eine Dynamik. So arbeiten 69 Prozent der seit mehr als sieben Jahren im Land lebenden Flüchtlinge in Vollzeit – 15 Prozent sind in Teilzeit beschäftigt. Die Anzahl der Wochenstunden, die für die Erwerbstätigkeit aufgewendet werden, steigt ebenfalls von 31 Stunden nach zwei Jahren auf 36 Stunden nach mehr als sieben Jahren. Nach drei Jahren sind erstmals mehr als die Hälfte der Flüchtlinge in Vollzeit beschäftigt, nämlich 52 Prozent. Frauen sind deutlich weniger in den Arbeitsmarkt integriert. Nach einem Jahr beziehen 86 Prozent der Männer und Frauen gleichermaßen staatliche Unterstützungsleistungen. Nach sechs Jahren ist dieser Anteil bei Männern auf 39 Prozent gesunken, bei Frauen beträgt er 63 Prozent

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Hubertus Heil lobt Arbeitsintegration – Daten zeigen noch eine andere Wahrheit

Heftige Reaktionen vor allem in sozialen Medien rief eine Aussage von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil über die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt hervor. Am Dienstag, 21.11., widersprach der Minister der weitverbreiteten Wahrnehmung, wonach Geflüchtete häufiger Sozialhilfe als Arbeitseinkommen bezögen. Heil lobt Integration in den Arbeitsmarkt und verweist auf hohe Beschäftigung Gegenüber der „Welt“ äußerte Heil, die in Deutschland zu verzeichnende Rekordbeschäftigung sei „zu einem starken Teil der Zuwanderung“ zu verdanken. Der SPD-Politiker fügte hinzu: Also die meisten Menschen wandern in unseren Arbeitsmarkt ein und nicht in die Sozialsysteme.“ In den sozialen Medien stießen diese Aussagen auf scharfe Kritik. Zahlreiche Nutzer gaben an, selbst Beispiele nennen zu können, wonach Migranten, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen seien, keine Erwerbstätigkeit

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