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Die schlesischen Weber von Heinrich Heine im Jahr 1844

Published On: 24. Februar 2024 10:00

Der Weber-Aufstand von 1844

Im düsteren Auge keine Träne, sitzen die Arbeiter am Webstuhl und fletschen die Zähne. Sie weben das Leichentuch Deutschlands und fluchen dabei dreifach. Ein Fluch richtet sich gegen Gott, der ihre Gebete in Hunger und Kälte unbeantwortet ließ. Ein weiterer Fluch gilt dem König, der ihr Elend ignorierte und sie wie Hunde behandelte. Der dritte Fluch trifft das falsche Vaterland, in dem Schande und Verderben gedeihen.

Das Weberlied und der Aufstand

1844 kam es in Schlesien zum Weber-Aufstand, bei dem Arbeiter gegen Hungerlöhne protestierten. Das berühmte „Weberlied“ wurde erstmals im Wochenblatt „Vorwärts!“ von Karl Marx in Paris veröffentlicht. Es wurde als Flugblatt in den Aufstandsgebieten verteilt und trug zur Mobilisierung der Arbeiter bei. Schlesien war damals eine Provinz Preußens und gehört heute größtenteils zu Polen.

Der Widerstand der Weber

Der schlesische Weberaufstand von 1844 wird als Akt des Widerstands gegen frühkapitalistische Ausbeutung angesehen. Es entstanden zahlreiche literarische Werke über den Aufstand, darunter Romane, Dramen und Gedichte. Der Widerstand begann als Protest gegen Hungerlöhne und endete in einem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung.

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Die schlesischen Weber von Heinrich Heine 1844

Im düstern Auge keine Träne Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne: Deutschland, wir weben dein Leichentuch, Wir weben hinein den dreifachen Fluch – Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten In Winterskälte und Hungersnöten; Wir haben vergebens gehofft und geharrt – Er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt – Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem König, dem König der Reichen, Den unser Elend nicht konnte erweichen Der den letzten Groschen von uns erpreßt Und uns wie Hunde erschießen lässt – Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem falschen Vaterlande, Wo nur gedeihen Schmach und Schande, Wo jede Blume früh geknickt, Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt – Wir weben, wir weben! Das

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