Studie: breitere Immunabwehr durch Antikörper nach Infektion gegenüber mRNA-Impfung


Immer wieder zeigen Studien, dass die durch Infektion gebildete Immunabwehr der durch Impfung überlegen ist. Meist wurden dabei T-Zellen untersucht, eine neue Studie der Rockefeller University zeigt dies neuerlich auch für Antikörper.

In der eben als Preprint veröffentlichten Studie wurden zwischen dem 21. Januar und dem 23. Juni 2021 32 Freiwillige ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion rekrutiert, die entweder Moderna (mRNA-1273; n=8) oder Pfizer-BioNTech (BNT162b2; n=24) mRNA-Impfstoffe für eine sequentielle Blutspende erhielten. Abgestimmte Proben wurden im Durchschnitt 2,5 bzw. 5 Wochen nach der Erstimpfung bzw. der Auffrischung und ein weiterer Satz abgestimmter Proben im Durchschnitt 2 bzw. 5 Monate nach der Auffrischung gewonnen. Das Alter der Probanden reichte von 23 bis 78 Jahren (Median 34,5 Jahre), 53 % waren männlich und 47 % weiblich.

Infektionen mit SARS-CoV-2 erzeugen neben den spezifischen T-Zellen auch die B-Zellen, die sich mindestens ein Jahr lang weiterentwickeln. Während dieser Zeit produzieren B-Gedächtniszellen zunehmend breitere und stärkere Antikörper, die gegen Mutationen in verschiedenen Varianten resistent sind. Infolgedessen führt die Impfung von Personen, die von COVID-19 rekonvaleszent sind, mit den derzeit verfügbaren mRNA-Impfstoffen zu einer hohen neutralisierenden Aktivität gegen alle getesteten Varianten.

Bei den Untersuchungen wurde weiters die Entwicklung von Gedächtnis-B-Zellen 5 Monate nach der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von Moderna (mRNA-1273) oder Pfizer-BioNTech (BNT162b2) in einer Gruppe von SARS-CoV-2 Rekonvaleszenten untersucht. Zwischen erster und zweiter Dosis produzieren Gedächtnis-B-Zellen Antikörper, die eine erhöhte neutralisierende Aktivität entwickeln, aber danach gibt es keinen weiteren Anstieg der Potenz oder des Umfangs.

Stattdessen produzieren B-Gedächtniszellen, die 5 Monate nach der Impfung von Personen ohne vorherige Infektion entstehen, Antikörper, die denjenigen entsprechen, die die erste Reaktion dominieren.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass Gedächtnis-Antikörper, die im Laufe der Zeit durch eine natürliche Infektion entstehen, stärker und breiter sind als Antikörper, die durch eine Impfung hervorgerufen werden. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Auffrischung von geimpften Personen mit den derzeit verfügbaren mRNA-Impfstoffen zu einer quantitativen Erhöhung der neutralisierenden Aktivität im Plasma führen würde, nicht aber zu dem qualitativen Vorteil gegenüber Varianten, der bei rekonvaleszenter Personen entsteht.

Das stimmt überein mit dem was das israelische Gesundheitsministerium über die Infektionen von Geimpften, Genesenen, Genesen und anschließend Geimpften, sowie Ungeimpften zu berichten hat. Genesene sind nur zu einem 1% betroffen, egal ob geimpft oder nicht. Die Geimpften machen 67% aus, und nur 31% die Ungeimpften.

Die Impfquote in Israel beträgt derzeit 64% mit mindestens einer Dosis und 59,4%mit  zwei oder drei Dosen, denn es wird auch schon eifrig die dritte Spritze verabreicht. Die Impfung schützt offenbar nicht vor schwerer Erkrankung und Hospitalisierung, geschweige denn vor Infektion. Geimpfte sind sogar zu einem höheren Prozentsatz (67% der Erkrankten bei 64% Impfquote) betroffen als Ungeimpfte. In Israel wird bereits wieder über einen neuerlichen Lockdown im September nachgedacht.

Die Impfungen erzeugen, wie die Studie der Rockefeller Universität ergeben hat, keine breite Immunität wie sich das bei der natürlichen Infektion entwickelt. Da die derzeit verwendeten Gentechnik-Präparate nur einen kleine Teil des Spike-Proteins, das noch dazu künstlich modifiziert wurde und sich die B-Zellen nach der weiten Dosis nicht weiterentwickeln, bleibt die Immunabwehr sehr „schmal“ und die Selektion von Virus Varianten, die von der Impfreaktion nicht mehr bekämpft werden können, schreitet daher munter fort.

Muss leider sagen: ich sehe jeden Tag Impf-Nebenwirkungen in der Praxis. Von der Herzmuskelentzündung bis über Herzbeutel-Ergüsse, hochgradige chron. Erschöpfungszustände, wochenlange Muskelschmerzen, chron. Atemnot, massive Blutbildveränderungen, patholog. Gerinnungswerte usw.

— Marcus Franz 🟢 (@M_T_Franz) July 28, 2021

Es gibt viele Berichte darüber, dass Geimpfte längerfristige gesundheitliche Probleme entwickeln, die das Immunsystem schwächen, so dass Infektionen und anschließende schwerere Erkrankungen wahrscheinlicher werden. Die in Israel bereits begonnen Booster-Impfungen werden das Problem wahrscheinlich sogar noch verschärfen.


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AUTOR

pfm

DATUM

August 4, 2021

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