Eine der größten Gefahren bei Impfstoffen gegen Coronaviren sind infektionsverstärkende Antikörper. Sie neutralisieren das Virus nicht, sondern verstecken es vor dem Immunsystem. Sie ermöglichen dadurch sogar dem Virus auch Zellen des Immunsystems zu befallen. Dieses Problem hat dazu geführt, dass es bisher noch keine Impfstoffe gegen Coronaviren gab – bis Anfang dieses Jahres, wo eben genau diese Gefahr aus Zeitmangel nie überprüft wurde.

Die normalerweise üblichen tierexperimentellen Studien wurden übersprungen. Das ist insofern überraschend, da bekannt ist, dass es mit dem Corona Impfstoffen bekannte Probleme bei Tieren gibt. Diese werden von den bindenden Antikörpern verursacht, die das Virus unsichtbar machen für die Abwehrzellen und damit die Krankheit verstärken können. Der Effekt ist als Antikörper-abhängige-Verstärkung (Englisch „antibody dependent enhancement“ – ADE) bekannt.

So erfuhr ich von österreichischen Tierärzten:

Covid-19 schaut fast so aus wie die FIP bei uns! Bei der Felinen Infektiösen Peritonitis (auch durch ein Coronavirus hervorgerufen) gibt es diese infektionsverstärkenden Antikörper und ich habe damals mit den Impfungen wieder aufgehört bei den Katzen, da es zu vermehrtem Auftreten von schweren Krankheitsverläufen kam.“

Professor Romeo F. Quikano von der Abteilung Pharmakologie und Toxikologie an der Medizinischen Hochschule, Universität der Philippinen Manila, hat in einem längeren Artikel  das Dengvaxia-Impfstoff-Fiasko auf den Philippinen beleuchtet. Infolgedessen litten oder starben viele der Geimpften nach einem verpfuschten Massenimpfprogramm. Nach Angaben des Chefpathologen der Staatsanwaltschaft waren bis zum 18. Februar 2020 153 der mit Dengvaxia geimpften Personen gestorben.

Delta Variante verstärkt ADE Problem

Eine am 9. August 2021 im Journal of Infection veröffentlichte Studie berichtet nun, dass bei symptomatischen Covid-19 infektionsfördernde Antikörper nachgewiesen wurden.

Infektionsverstärkende Antikörper sind ein potenzielles und schwerwiegendes Problem für Impfstoffe. Es zeigt sich, dass sie sowohl den Wuhan-Stamm als auch Delta-Varianten erkennen, wobei letztere sogar häufiger und mit stärkerer Bindung.

ADE ist ein Sicherheitsproblem für Impfstoffstrategien. In einer kürzlich erschienenen Publikation haben Li et al. (Cell 184 :1-17, 2021) berichtet, dass infektionsfördernde Antikörper, die gegen die N-terminale Domäne (NTD) des SARS-CoV-2-Spike-Proteins gerichtet sind, die Virusinfektion in vitro, aber nicht in vivo erleichtern. Diese Studie wurde jedoch mit dem ursprünglichen Wuhan/D614G-Stamm durchgeführt.

Da die Covid-19-Pandemie nun von Delta-Varianten dominiert wird, wurde in der neuen Studie die Interaktion von bindenden Antikörpern mit der NTD dieser Varianten analysiert. Mithilfe von Molecular Modelling-Ansätzen wird gezeigt, dass infektionsverstärkende Antikörper eine höhere Affinität für Delta-Varianten haben als für Wuhan/D614G-NTDs.

Das Gleichgewicht zwischen neutralisierenden und verstärkenden Antikörpern fällt bei geimpften Personen für den ursprünglichen Wuhan/D614G-Stamm zugunsten der Neutralisierung aus – zu sehen iim oberen Teil der Grafik. Im Falle der Delta-Variante haben neutralisierende Antikörper jedoch eine geringere Affinität für das Spike-Protein, während verstärkende Antikörper eine deutlich höhere Affinität aufweisen. Daher kann ADE ein Problem für Menschen sein, die Impfstoffe erhalten haben oder noch erhalten, die auf der ursprünglichen Spike-Sequenz des Wuhan-Stamms basieren (entweder mRNA oder virale Vektoren).

In der Studie wurden zwei derzeit zirkulierende Delta-Varianten mit den unterschiedlichen Mutationsmustern in der NTD untersucht. Die Interaktionsenergie war bei den Delta-Varianten deutlich erhöht. Somit erkennen diese infektionsverstärkenden Antikörper nicht nur immer noch Delta-Varianten, sondern zeigen sogar eine höhere Affinität für diese Varianten als für den ursprünglichen SARS-CoV-2-Stamm. Dadurch verstärkt der Antikörper die Bindung des Spike-Proteins an die Zelloberfläche und erleichtert so das Eindringen des Virus in die menschliche Zelle.

Die Folge ist eine massivere Virenproduktion und schwerere Erkrankungsverläufe. Durchaus möglich, dass sich das bereits in einigen Ländern, wie etwa Israel abzeichnet.


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