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Herr Chefredakteur Patterer! Glauben Sie selbst, was in Ihrer Zeitung steht?

Ein Stammleser der Kleinen Zeitung will das Abo nicht kündigen, um Enkel- und Urenkelkinder später beweisen zu können, was in einer Demokratie alles möglich ist.

Foto: Kleine Zeitung / wikimedia.org / (CC0 1.0)

Meinungsfreiheit    24. November 2021 / 11:27

Herr Chefredakteur Patterer! Glauben Sie selbst, was in Ihrer Zeitung steht?

Ein Filmemacher aus Graz will das Abo der Kleinen Zeitung nicht kündigen, um Enkel- und Urenkelkindern später beweisen zu können, was in einer Demokratie alles möglich ist. In einem offenen Brief an den Chefredakteur der Kleinen Zeitung, Hubert Patterer, übt er harsche Kritik an der derzeitigen Berichterstattung. Was er schreibt, wollen wir auf unzensuriert in Auszügen wiedergeben:

Auf perfide Lügen der Regierung hereingefallen

Seit nunmehr 45 Jahren sind ich und meine Familie treue Leser Ihrer Zeitung. All die lange Zeit hindurch hatten wir nichts auszusetzen an der Form und an der Art der Berichterstattung. Die Kleine war immer eine Zeitung der Mitte, nicht immer ganz neutral, aber wer kann das heutzutage schon sein? Und nun, seit etwa einem Jahr – wir haben es nicht sofort gespürt, derart raffiniert ist die Propaganda aufgebaut – liest sich Ihre Zeitung wie das Propagandablatt eines totalitären Regimes. Ich möchte Ihnen und Ihren Mitarbeitern gerne zugestehen, dass Sie anfangs selbst auf diese perfiden Lügen der Regierung und ihrer “wissenschaftlichen” Berater hereingefallen sind.

Aufrechte Bürger als “Rechtsextreme” verunglimpft

Aber wenn sie heute noch behaupten, dass bei Ihrer Zeitung niemand eine Ahnung hat von den unzähligen Warnungen, Studien und Aufrufen hunderter renommierter, weltweit anerkannter Fachleute, dann beschäftigen Sie entweder keine Journalisten, oder sie lügen! Natürlich wissen Sie, dass die meisten Menschen zu bequem dazu sind, sich im Netz Informationen zu holen und am liebsten das glauben, was in der Zeitung steht und was in den Nachrichten verkündet wird. Und um auch das so gut wie möglich zu unterbinden, werden aufgeschlossene und selbstbewusste Menschen als Esoteriker, Schwurbler, Aluhutträger oder Rechtsextremisten verunglimpft.

Glauben Sie selbst, was in Ihrer Zeitung steht?

Getrauen Sie sich wirklich, zu behaupten, dass Ihre Vorgangsweise in dieser “Pandemie” noch im Entferntesten etwas mit Qualitätsjournalismus zu tun hat? Getrauen Sie sich wirklich. zu behaupten, dass Sie all das selbst glauben, was Sie in der Zeitung verbreiten? Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeiten, in denen es um Zwentendorf oder Hainburg gegangen ist. Wie viele kontroverse Artikel konnte man damals lesen, alle, Befürworter wie Gegner, durften zu Wort kommen. Vielleicht gab es die eine oder andre politisch gefärbte Ansicht eines Redakteurs, aber das ist menschlich und kommt ja in allen Medien vor.

Sammle Zeitungen für Enkelkinde

Ich habe lange überlegt, mein Abonnement zu kündigen, denn ich brauche keine Zeitung, die nur noch aufdringliches Sprachrohr der Pharmaindustrie und einer korrupten Regierung und Opposition ist. Aber ich werde es nicht tun. Ich werde jede einzelne Zeitung in nächster Zeit sammeln und aufbewahren, um später beweisen zu können, was in einer Demokratie möglich ist, wenn die Menschen einmal allzu träge geworden sind, denn wahrscheinlich würden es sonst meine Enkelkinder und Urenkel später nicht glauben.

„Ein Ort der christlichen Nächstenliebe“

Ich kann mich noch gut an eine Zeit erinnern, als die Kleine Zeitung ihre christliche Grundeinstellung betont und auch gelebt hat. Ich habe es selbst erfahren dürfen, als ich für einige meiner Filme von Seiten der Kleinen Zeitung Unterstützung bekommen habe. All das ist nun Geschichte. Vielleicht sollten Sie in Ihrem Betrieb die Sitte einführen, dass Ihre Mitarbeiter an jedem Desinfektionmittelspender eine kurze Andacht halten, denn er ist ja “ein Ort der christlichen Nächstenliebe”. Bitte sehen Sie mir meine zum Teil harschen Worte nach, aber ich befinde mich gemeinsam mit etwa zwei Millionen Mitbürgern seit Wochen in einem emotionalen Ausnahmezustand. Man muss wahrscheinlich völlig gefühllos sein, wenn man diese Lawine von Gehässigkeit und Spaltungsversuchen, diese immer dreisteren, ja schon fast lächerlichen Lügen, diese dauernden Verunglimpfungen von Wissenschaftlern, Ärzten, Rechtsanwälten und anderen aufrechten und gewissenhaften Menschen emotionslos hinnehmen kann!

Gott schütze Sie! Reinhold W.

Anm.: Dieser offene Leserbrief gibt die Meinung von Reinhold W. wieder. Unzensuriert bietet der Meinungsfreiheit lediglich eine Plattform. Die Meinung des Verfassers muss nicht unbedingt die Meinung der Redaktion sein.

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AUTOR

mf

DATUM

November 24, 2021

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