Will Bill Gates das weltweite Lebensmittelsystem privatisieren?

Veröffentlicht am 29. Juli 2022 von LK.

Seit Anfang Juni protestieren in den Niederlanden die Landwirte gegen die von der Regierung angekündigten Massnahmen (wir berichteten). Diese plant, die Viehbestände im Land um 30 Prozent zu reduzieren, um so die Stickstoff- und Ammoniak-Vorschriften der Europäischen Union zu erfüllen.

Im Medienportal The Defender schreibt der Arzt Dr. Joseph Mercola, dass sich viele Landwirte als Reaktion auf diese «grüne» Politik zu den Protesten versammelt hätten. Immerhin seien die kleinen Niederlande – was viele nicht wüssten – nach den Vereinigten Staaten der zweitgrösste Agrarexporteur der Welt.

Uns werde weisgemacht, dass es unvermeidlich sei, in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zurückzufahren, um die Qualität von Luft, Boden und Wasser zu verbessern. In einer öffentlichen Erklärung zu den neuen Emissionszielen habe die niederländische Regierung sogar zugegeben, dass «die ehrliche Botschaft (…) lautet, dass nicht alle Landwirte ihren Betrieb weiterführen können». Wer seinen Betrieb behalten wolle, müsse sich kreative Lösungen einfallen lassen, um die neuen Emissionsbeschränkungen zu erfüllen.

Die Stickstoffbeschränkungen für Viehzüchter haben viele verwirrt. Warum sollte die Regierung die Landwirtschaft in einer Zeit einschränken, in der sich weltweit Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöte abzeichnen? Einige behaupten, Interessenkonflikte innerhalb der niederländischen Regierung entdeckt zu haben, die diesen irrationalen Schritt erklären könnten.

Mercola gibt zu bedenken, dass die neuernannte Ministerin für Natur und Stickstoff, Christianne van der Wal-Zeggelink, mit Piet van der Wal verheiratet. Dieser besitzt zusammen mit seinem Bruder Bouke van der Wal eine grosse Supermarktkette namens Boni. Christianne Wal-Zeggelink hat die Stickstoffverordnungen geschaffen und ist für deren Umsetzung in der Landwirtschaft verantwortlich.

Das Medienportal The Conservative Treehouse stellt fest:

«Wenn niederländische Landwirte Produkte an Boni verkaufen, finanzieren sie direkt den Reichtum jener Ministerin, die ihre Lebensgrundlagen zu zerstören versucht.»

Die Familie van der Wal habe auch stark in einen grossen Online-Lebensmittelhändler namens Picnic investiert. Picnic kauft Lebensmittel zu Grosshandelspreisen direkt von Boni, was seine Betriebskosten minimiert; er fungiert im wesentlichen als Hauslieferdienst für Boni.

Im September 2021 stieg Bill Gates in das niederländische Unternehmen ein. Mercola zufolge investierte er schätzungsweise eine halbe Milliarde Dollar in Picnic und wurde damit zu einem Hauptinvestor. Es überrasche nicht, dass Picnic sich auf den Verkauf von laborerzeugten «Lebensmitteln» konzentriert. Darin hat Gates investiert hat und fördert insbesondere Rindfleisch-Imitate. Michiel Muller, der CEO von Picnic, ein niederländischer Aktivist für den Klimawandel, hat ausserdem öffentlich angekündigt, «das gesamte Lebensmittelsystem zu verändern», um nachhaltige Ziele zu erreichen. Dieser Schritt passe genau zu der Agenda von Gates.

Die nachdrückliche Empfehlung, Rindfleisch durch künstliches Fleisch zu ersetzen, erschien in Gates’ Buch «How to Avoid a Climate Disaster: The Solutions We Have and the Breakthroughs We Need.» Dieses wurde im Februar 2021 veröffentlicht. In einem Interview mit dem Medienportal MIT Technology Review hatte Gates angedeutet, dass sich die Menschen an künstliches Fleisch gewöhnen könnten. Bei anhaltendem Widerstand könnten allerdings auch entsprechende Vorschriften nötig werden.

Das Medienportal The Countersignal hält fest:

«Viele, die an den laufenden Bauernprotesten in Holland teilnehmen, haben offen erklärt, sie hielten Gates für mitverantwortlich für die immer neuen Klimagesetze.»

Kurioserweise ist am 10. Juli eine grosse Picnic-Lieferanlage in Almelo, Holland, unter mysteriösen Umständen bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Der Versuch, die Niederlande von Viehzüchtern zu befreien, ergibt nur dann einen Sinn, wenn man ihn aus der Sicht der Globalisten betrachtet, die damit den «Green New Deal», ihre «Agenda 2030» und die damit verbundenen Ziele für nachhaltige Entwicklung verfolgen (wir berichteten).

Und genau geht es laut dem niederländischen Parlamentsmitglied Thierry Baudet (Video unten) bei den Stickstoffbeschränkungen. Die niederländische Regierung folge dem Drehbuch des «Great Reset», sagt er. Dieses ziele darauf ab, das Land zu schwächen, damit es seine Unabhängigkeit verliert und von Lebensmittelimporten abhängig wird.

Weiterlesen (auf englisch).

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AUTOR

Lena Kuder

DATUM

Juli 29, 2022

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